Artikel Kooperation Namen

Gedächtnistraining

Wer Ihren Namen kennt, wird sich Ihnen gegenüber kooperativer verhalten

Untersuchung des Kooperationsverhaltens

Diese Erkenntnis stammt aus einer wissenschaftlichen Untersuchung von Marko Jusup, Co-Autor einer Studie der Hokkaido University in Japan. Darin untersuchten die Wissenschaftler, wie sich Menschen in schwierigen Situa-tionen verhielten und wie beeinflussbar die Kooperationsbereitschaft der Studienteilnehmer war.

 

Wie Sie, lernen die meisten Menschen im Berufsleben oder im Privaten viele Menschen kennen. Auch werden Sie sich sicher die Mühe nehmen, sich die Namen dieser Menschen merken zu wollen. Und höchstwahrscheinlich wird Ihnen dies mehr schlecht als recht gelingen. Wie das ganz einfach funktioniert, erfahren Sie hier. Aber eine neue Studie zeigt, dass sich diese Mühe lohnt. Wer sich nämlich Namen merkt, und so seine Bekannten und Kollegen weniger als anonyme Phantome wahrnimmt, der könnte grosse Vorteile geniessen.

Die Studie

Die japanischen Wissenschaftler wollten herausfinden, wie Kooperation funktioniert. Im Zentrum der Studie stand die Frage, welche Aspekte des Miteinanders Kooperation fördern oder unterbinden können. Dem Experiment legten sie ein klassisches Experiment aus der Spieltheorie, dem sogenannten Gefangenendilemma zugrunde. Dabei geht es um folgende Situation:

 

Zwei Inhaftierte sitzen in getrennten Gefängniszellen. Beide werden beschuldigt, gemeinsam ein Verbrechen begangen zu haben. Jeder Verdächtige wird separat verhört. Wenn beide das Verbrechen abstreiten, erhalten beide eine niedrige Strafe. Wenn aber einer der beiden das Verbrechen gesteht, wird er freigelassen. Der andere hingegen erhält die Höchststrafe.

 

Untersucht wurde nun, welche Strategie die Studienteilnehmer anwendeten. Würden sie sich kooperativ verhalten? Oder würden sie die Tat leugnen? 155 Studierende nahmen an der Studie teil. Das Spezielle an diesem Experi-ment war nun, dass die Spieler völlig anonym spielten, während andere Teilnehmer den Namen des anderen Mitspielers wussten. Und da es sich um Studenten der gleichen Universität handelte, war daher die Wahrschein-lichkeit sehr hoch, dass die Spieler durch das Kennen des Namens auch wussten, wer der Gegenspieler sein konnte.

 

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Die Erkenntnisse

Wir haben festgestellt, dass wenn sich Teilnehmer kannten, sie viel häufiger kooperierten. Und das hat sich für alle gelohnt“, résumierte der Studienleiter, Marko Jusup. Wenn die "Gefangenen" also die Namen ihrer Mitspieler kannten, waren sie deutlich kooperativer, als wenn sie das Experiment anonym durchspielten.

 

Bei einem unbekannten Spielpartner lag die Kooperationsrate bei durchschnittlich 25 Prozent. Die Teilnehmer, die sich kannten, kooperierten im Schnitt zwischen 50 – 75 Prozent. Was genau die Kooperationsbereitschaft steigen und was sie sinken liess, hängt sicher mit vielen Faktoren zusammen. Die Autoren der aktuellen Studie konnten als einen Hauptgrund aufzeigen, dass sich Menschen sozialer verhalten, wenn sie nicht als anonym wahrgenommen werden. Spannend könnte auch die Frage sein, ob dieses Phänomen auch bei Fremden, die lediglich den Namen des anderen kennen, funktioniert.

 

Wir können also annehmen, dass unsere Mitmenschen kooperativer sind, wenn sie unseren Namen kennen und auch wenn wir ihren Namen nennen. Daher lohnt es sich sehr, dass wir uns für den Namen eines anderen interessieren und uns diesen merken können.

 

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