Braintipp März 2018

Gedächtnistraining

Verändern Sie immer wieder Ihre Lernumgebung

Zu Hause, am persönlichen Lernort, kann das Gelernte oft einfach und korrekt abgerufen werden. Sobald man sich aber an einem anderen Ort befindet, kann es zu einer Blockade kommen. Dies, weil man beim Lernen nicht nur den Lernstoff isoliert, sondern viele Assoziationen aus der Umgebung mitspeichert. Fehlen diese beim Abrufen der gelernten Informationen, kann das Gedächtnis Probleme, beim Finden der gesuchten Lerninhalte bekommen.

 

Darum sollten Sie den Lernort und die Umgebung oder die Tageszeit beim Lernen öfters ändern

Wer immer am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, bei gleicher Stimmung lernt, kann den Lernstoff meist sehr gut an diesem speziellen Ort abrufen. Dies, weil das Gehirn den Lernstoff und den Kontext (Umgebung) zusammen abspeichtert.

 

Dieser Umstand erschwert aber dann das Abrufen des gelernten Wissens an einem anderen, neuen oder unbekannten Ort (Blackout), da das Gehirn nach den mitgespeicherten Assoziationspunkten sucht und diese nicht findet.

 

Daher empfiehlt sich das Lernen an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten und bei verschiedenen Stimmungen. Dies erhöht die assoziative Erinnerung und hilft den Lernstoff auch an anderen Orten, die nicht der Lernort sind, leichter abrufen zu können. Lernen Sie also einmal zu Hause am Morgen, dann einige Tage später in der Bibliothek am Nachmittag und etwas später lernen Sie in einem Café am Abend.